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Qualitätsmanagement

Die Reha-Klinik St. Landelin ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015. Unsere Klinik unterliegt der Reha-Qualitätssicherung der Deutschen Rentenversicherung. Die Auswertungen und Ergebnisse finden kontinuierlich Eingang in unsere Qualitätsmanagement-Prozesse. Weiterhin wird die Einhaltung der Qualitätsvorgaben und Standards der Bundesarbeitsgemeinschaft Rehabilitation (BAR) regelmäßig überprüft.

Die fortlaufende Qualitätssicherung wird zudem gewährleistet durch interne Qualitätszirkel. Wir verstehen das Qualitätsmanagment als ein sehr wirksames Instrument, um die Effekte unserer Arbeit beurteilen und verbessern zu können. Durch regelmäßige Befragung unserer Rehabilitanden, aber auch der übrigen Interaktionspartner (Suchtberatungsstellen, Leistungsträger, Partnereinrichtungen u. a.) erhalten wir wichtige Hinweise auf Stärken und Schwächen unserer Arbeit. Hierdurch können wir unser Ziel, den Wünschen, Bedürfnissen und Erwartungen unserer Rehabilitanden und übrigen Interaktionspartner möglichst gut entsprechen zu können, immer besser umsetzen

 

Reha-Qualitätssicherung der Deutschen Rentenversicherung

Visitationen in medizinischen Reha-Einrichtungen – Visitation 2018

Am 19.07.2018 hat eine Visitation unserer Klinik durch den federführenden Leistungsträger, die Deutsche Rentenversicherung Baden Württemberg, in St. Landelin stattgefunden. Der Bereich, der für eine Suchtrehaklinik das Kerngeschäft abbildet, also das Angebot und die Durchführung im Therapiebereich Psychologie und Psychotherapie, wurde mit der Höchstnote ausgezeichnet (10). Im Dokumentationsbogen schreibt die DRV hierzu:

Es besteht ein umfangreiches und sehr individuelles psychotherapeutisches Angebot. Dieses wird sehr flexibel an den Bedarf der Patienten angepasst. Die interdisziplinäre Kommunikation ist sehr gut.

Für den Schwerpunkt „Depression“ gibt es zwei spezielle Depressionsgruppen sowie weitere indikative Gruppen. Für die Depressionspatienten erfolgt eine wöchentliche CA-Visite.

Zudem erhielt das Rehabilitandengespräch in der Bewertung 10 Punkte. Im Dokumentationsbogen wird hierzu ausgeführt:

Gelobt wird das reichhaltige und sehr individuelle Therapieprogramm, die gute Erreichbarkeit von Ärztinnen und Therapeuten – insbesondere auch des Sozialdiensts. Das Regelwerk wird als gut durchdacht und erklärt beschrieben, bei gleichzeitig empfundener individueller „Freiheit“. Das Patensystem wird gelobt. Alle Patienten fühlen sich in der Einrichtung wohl und erklären, dass die Doppelzimmerbelegung kein Problem darstelle. Generell würde man in der Klinik sehr schnell und effizient auf Probleme reagieren. Alle Ansprechpartner sind bekannt und werden als jederzeit ansprechbar beschrieben. Generell wird die Atmosphäre im Haus als sehr freundlich und wertschätzend beschrieben. Alle Patienten würden die Einrichtung ohne Einschränkung weiterempfehlen.

Im Gesamtergebnis erhielt unsere Klinik 9 von 10 Punkten. Hierzu zieht die DRV im Dokumentationsbogen folgendes Fazit in der „Gesamtbewertung der Rehas-Einrichtung“:

Die Einrichtung wird laufend instandgehalten und macht einen sehr freundlichen und gut gepflegten Eindruck. Es befinden sich in zwei Gebäuden Patientenzimmer, es gibt 18 Einzel- und 21 Doppelzimmer. Die Einzelzimmer werden nach Verfügbarkeit durch eine Warteliste oder bei Vorliegen einer medizinischen Notwendigkeit belegt. Ergänzt wird die Einrichtung durch einen großen arbeitstherapeutischen Bereich mit Werkstätten, Gewächshaus und großem Außengelände sowie einem sehr freundlich angelegten und gepflegten Gartenbereich. Es gibt als besonderes Highlight ein Beach-Volleyballfeld.

Das therapeutische Konzept ist sehr individuell angelegt, so dass sich die Patienten entsprechend sehr gut angenommen fühlen. Die Personaldichte liegt über den Strukturanforderungen, was der Therapie sehr zugute kommt.

Die Mitarbeiter arbeiten gut vernetzt und mit großem Engagement, auch die Klinikleitung macht einen sehr harmonischen Eindruck und arbeitet patienten- und zukunftsorientiert.

Insgesamt präsentiert sich die Reha-Klinik St. Landelin trotz einigen kleineren Verbesserungsmöglichkeiten als qualitativ überdurchschnittlich.

Rehabilitandenbefragung Psychosomatik/Sucht stationär – Bericht 2018

Im Oktober 2018 erhielten wir die Ergebnisse der diesjährigen Befragung unserer ehemaligen Rehabilitanden durch die Deutsche Rentenversicherung. Gemessen werden die Zufriedenheit mit der stationären Rehabilitation und die persönliche Einschätzung des Behandlungserfolges. Diese Qualitätsergebnisse liegen in St. Landelin seit 2013 regelmäßig deutlich über den Ergebnissen vergleichbarer Suchtkliniken (Vergleichsgruppe).

Folgende herausragende (signifikant bessere) und bessere Ergebnisse werden bezogen auf die Zufriedenheit mit der Reha dargestellt:

  • Zufriedenheit mit der ärztlichen Betreuung (signifikant besser als in der Vgl.-Gruppe)
  • Zufriedenheit mit der psychotherapeutischen Betreuung (besser als in der Vgl.-Gruppe)
  • Zufriedenheit mit der pflegerischen Betreuung (signifikant besser)
  • Zufriedenheit mit den Behandlungen (besser)
  • Zufriedenheit mit den Schulungen, Vorträgen (besser)
  • Zufriedenheit mit den Beratungen (besser)
  • Zufriedenheit mit Planung und Abstimmung der Reha (signifikant besser)
  • Zufriedenheit mit den Einrichtungsangeboten (besser)
  • Zufriedenheit mit der Vorbereitung auf die Zeit nach der Reha (signifikant besser)
  • Zufriedenheit mit den Verhaltensempfehlungen (Alltag, Beruf) (signifikant besser)
  • Zufriedenheit mit der Reha insgesamt (besser)

Bezogen auf den subjektiven Behandlungserfolges werden besonders hervorgehoben:

  • Reha-bedingte Verbesserung des Gesundheitszustandes (besser als in der Vgl.-Gruppe)
  • Reha-bedingte Verbesserung der psychosomatischen Beschwerden (besser)
  • Reha-bedingte Verbesserung der Leistungsfähigkeit (Beruf, Freizeit, Alltag) (besser)
  • Reha-bedingte Verbesserung des gesundheitsförderlichen Verhaltens (signifikant besser)
  • Erreichen kurzfristiger Abstinenz (besser)
  • Reha-Erfolg insgesamt (signifikant besser)

Im Anschreiben der Deutschen Rentenversicherung vom 16.10.2018 heißt es hierzu:

Die Deutsche Rentenversicherung freut sich sehr, dass sich Ihre Einrichtung bei der Auswertung der Rehabilitandenbefragung Psychosomatik/Sucht, Bericht 2018, in der Gruppe der am besten bewerteten Reha-Einrichtungen befindet. Wir bedanken uns für Ihr Engagement.

Als Behandlungsteam freuen wir uns sehr über diese Qualitätsergebnisse. Sie lassen Rückschlüsse zu auf eine hohe Qualität der rehabilitativen Arbeit sowie auf eine hohe Akzeptanz und Wertschätzung auf Seiten unserer (ehemaligen) Rehabilitanden gegenüber der Behandlungskonzeption und -philosophie unserer Klinik: eine von Freundlichkeit, Offenheit, und Respekt getragene therapeutische Grundhaltung, die den Selbstwert und die Eigenverantwortung fördert sowie eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe und Mitbestimmung in allen Reha- Fragen ermöglicht.

Stationäre Suchtherapie in den Zeiten der Pandemie

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind wir bemüht, alle medizinischen und therapeutischen Leistungen für unsere Rehabilitanden weiterhin anzubieten und wir versuchen, gute Lösungen zu finden, um Reha-Alltag, Infektionsschutz und die Bestimmungen der landesweiten Corona- Verordnung in Einklang zu bringen. Für die Rehabilitation bedeuten die Hygienemaßnahmen und Verordnungen Einbußen in Besuchs- und Ausgangsmöglichkeiten, den Einbezug Angehöriger sowie bezüglich des Saunabetriebes und der atmungsintensiven Angebote der Sport- und Bewegungstherapie.

Höchste Wichtigkeit hat für uns jedoch der Schutz unserer Rehabilitanden und unserer Mitarbeitenden, daher verfolgen wir mit unserem umfassenden Hygienekonzept sehr gezielte und passgenaue Maßnahmen: die Gruppengröße wird an die Gruppenraumgröße angepasst, es besteht Maskenpflicht für alle Rehabilitanden und Mitarbeitenden und die Möglichkeit zu präventiven und regelmäßig verpflichtenden Schnelltests bzw. PCR-Tests. Wir hoffen, so die Aufrechterhaltung von bestmöglichen Therapiebedingungen sowie den Erhalt von unserer modernen, regelarmen und Teilhabe orientierten Reha weiter zu ermöglichen.

Im Rahmen des Hygieneschutzes haben sich auch die Voraussetzungen für die Aufnahme verändert. Erforderlich ist ein negativer Corona-PCR-Test bzw. eine Quarantänebestätigung. Bitte nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf, wenn Sie Fragen zu den Aufnahmevoraussetzungen, unserem Hygienekonzept oder zu weiteren Besonderheiten der stationären Suchtherapie während der Corona Pandemie haben.

 

 

 

 

 

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QM